Kontur & Gesture

Es braucht viel Zeit und Dranbleiben.

ich zeichen immer wieder zwischendruch, komme aber kaum zum Scannen. Anbei ein Ausschnitt! Beim Konturzeichnen fühle ich mehr und mehr tatsächlich den Rand des Objektes, obwohl ich ihn ’nur mit den Augen‘ berühre. Ein beeindruckendes Gefühl. Die Beiträge in Arbeitstage einzuteilen, zeigt sich für mich als nicht machbar. Zeichnungen mache ich zwischendurch im Alltag. Anders geht es zeitlich gar nicht.

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Zeitplan 1, Tag 2, Dynamik und Kontur

Ab heute gibt es neben der Konturzeichnung die Übung zu „Gesture“, der Gestik.

Gemeint ist damit, wie ich es verstehe, die Dynamik des Objektes. Man sagt auch, die Intention der Bewegung, also einen Bruchteil Sekunde, bevor sie aus- oder zuende geführt wird. Besonders schön gibt es solche Zeichnungen aus dem Bereich Tanz. Aufgrund mangelnder Tänzer in meinem Umfeld habe ich einfach ein paar Fußballspieler im Fernsehen genommen.

Man muss sehr schnell sein beim Gesture zeichnen. 25 Bilder in 30 Minuten. Das trainiert und es macht mir große Freude. Gemäß Plan gab es gestern 2 x 25 Gesture Bilder, einmal 15 Gesture Bilder, 2 mal Konturbilder. Eigentlich soll jede Zeichnung auf ein Einzelblat. Das bedeutet einen gigantischen Stapel an Bildern nach nur ein paar Wochen. Mal schauen, wie ich das löse. Aktuell hab ich ein paar Zeichnung zusammen auf ein Blatt gebracht. Auch kann ich unmöglich alle einscannen. Deshalb hier ein unzensierter Ausschnitt aus der Bilderflut 🙂

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Die nächsten Tage kann ich nichts einscannen. Das hole ich nach. Also bleibt dran! 😀

Erster Versuch

Nun hab ich einen zweiten Blog erstellt. Denn es gibt da ein kleines Buch. Von Kimon Nicolaides. The Natural Way to Draw. Naja. Soo klein ist es nun auch nicht. Und es ist nicht irgend ein Buch. Es ist ein Arbeitsbuch. Und in diesem Arbeitsbuch leitet Kimon Nicolaides den Leser auf besondere Weise an, ‚Sehen und Stift führen‘ auf eine vertiefte Art zu versuchen. So, als wäre man in seiner Klasse. Dabei. Quasi.Das möcht ich mal versuchen. Wichtig zu wissen: Bei allem, was Ihr seht – es geht im gesammtem Prozess nur um eines – die Erfahrung um Tun. Erklärtes Ziel von Kimon Nicolaides ist es, dass das Ergebnis vollkommen im Hintergrund bleibt. Man konzentriert sich nur auch eines. Den Stift. Am Objekt. Kein Blick aufs Papier. Na dann. Auf geht’s.